Apfelwähe mit Dinkelteig

Hach, wieder ein Gericht, bei dem Kindheitserinnerungen hochkommen! Meine Mama hat so oft Fruchtwähen gebacken früher. Damals fand ich das uuuu langweilig, aber heute liebe ich Wähen in allen Formen und Geschmäckern. Mit den Äpfeln vom Garten meiner Freunde (aus dem selben Garten wie auch die Holunderbeeren für den Gugelhupf) habe ich also wieder einmal eine Apfelwähe gebacken. Gibt es für „Wähe“ eigentlich einen anderen Ausdruck? Je öfter ich ihn schreibe, desto komischer klingt er 😉

Den Teig habe ich aus Dinkelmehl gemacht, ohne Zuckerzusatz. Auch der Guss hat keinen zusätzlichen Zucker drin. Die Süsse kommt nur von den Äpfeln. Keine Sünde demnach diese Wähe!

Mürbeteig:

  • 200g Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz
  • 80g Butter (kalt)
  • 1 Ei

Füllung:

  • ca. 6-7 Äpfel (je nach Grösse)
  • ca. 4 EL gemahlene Mandeln
  • ca. 1 EL Zimt
  • 300ml Naturejogurt
  • 2 Eier

Zubereitung

Zuerst den Ofen auf 200° Umluft vorheizen und eine Wähen-Backform bereit stellen (ich nutze eine grosse runde Glasform, ca. 28cm Durchmesser).

Das Dinkelmehl sieben und mit dem Salz gut mischen. Die kalte Butter in Stücken dazugeben und mit den Händen zerreiben, bis eine gleichmässige krümelige Masse entsteht. Zum Schluss ein zerquirltes Ei dazugeben. Den Teig nicht kneten, sondern eher zusammenführen. Anschliessend zu einer Kugel formen und kühl stellen für mind. 30 Minuten.

Die Äpfel entkernen (sagt ihr dem auch „Bütschgi“?) und in Stücke schneiden. Damit die Stücke nicht braun werden können sie mit etwas Zitrone beträufelt werden u/o in kaltem Wasser eingelegt werden. Für den Guss das Jogurt mit den Eiern mischen.

Den Teig auf etwas Mehl dünn auswallen und in die Form legen. Die Ränder gut andrücken und mit einer Gabel den Boden einstechen. Die Mandeln und den Zimt darauf verteilen, anschliessend die Äpfel im gewünschten Muster eng auf dem Teigboden verteilen. Zum Schluss den Guss darübergiessen, nochmals etwas Zimt darauf und dann ab in den Ofen. Die Wähe muss ca. 30 Minuten backen. Anschliessend in der Form abkühlen lassen.

Schmeckt warm und kalt oder auch noch ein oder zwei Tage später (gekühlt lagern). Passend dazu: Schlagrahm oder Vanilleglace! En Guete!

Verfasst von

Digital unterwegs, Feministin, Reisefüdli, Food-Bloggerin: knusperknusper.com , Snowboarderin, Taucherin, Musikliebhaberin.

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